Über mich

Januar 1972 machte ich meinen Lkw - Führerschein und bin ab 1973 überwiegend im internationalen Fernverkehr tätig gewesen.

1993 lernte ich auf einer Truck Show in Bremerhaven zwei Amerikanische Trucker kennen.


"Highway Hank" und "Streaker"

Mit Ihren US-Trucks,
Einem Cabover (Kenworth K100) und einem Conventional w. Sleeper (Peterbilt).

Irgendwie hatte mich diese Begegnung infiziert!

In den drei Monaten als die beiden US Trucker in Europa waren, hatten wir uns fast jedes Wochenende irgendwo getroffen und dann auf den Veranstaltungen auch meistens zusammen gestanden.

Ich fuhr in der Zeit keinen großen Lkw, sondern einen Bj. 90 IVECO Daily 3510 mit Hänger. Auf Grund der Lackierung und viel Sonderzubehör belegte mein Fahrzeig in den Jahren 92 und 93, 39 erste und 13 zweite Plätze.


Bei diesen Zusammentreffen wurde oft bis spät in die Nacht erzählt und so erfuhr ich viel über das Leben der Trucker, den Truck Stops und den Trucks in den USA.

Kurz vor Ablauf der drei Monate war eine Veranstaltung in Holland angesagt. Das Truck - Fest in Assen. Wir hatten beschlossen, alle drei hin zu fahren und wollten uns einen Tag vor der Abfahrt nach Assen in Groß Makenstedt auf dem DKV Autohof zu treffen.





Hier passierte dann etwas, wovon ich bis zu dem Tag zwar geträumt hatte, aber es nicht zu hoffen gewagt hatte.

"Streaker" bat mich seinen Truck nach Assen zu fahren!
Auf den Grund hätte ich wohl verzichten wollen, denn er war krank geworden und wollte der Medikamente wegen nicht selbst seinen Conventional fahren!

Schnell wurde ein Ersatzfahrer für meinen Mini Laster besorgt und es konnte los gehen.

Ich war der Meinung genug Erfahrung in den 19 Jahren gesammelt zu haben. Trozdem ich schon oft in diesem Truck gesessen hatte und mir von "Streaker" alles erklärt habe lassen, war es dieses Mal anders. Ich stand vor diesem Ungetüm aus Chrom und Lack mit Air Brush - Lackierung und hatte auf einmal schweißnasse Hände und mir liefen kalte Schauer über den Rücken.

"Wenn du da jetzt eine Beule oder Schramme rein fährst ?"

Dieses Gefühl kann man nicht beschreiben! Mit den Worten "Lets go Erik, we must go!" riss "Streaker" mich aus meinem Gedanken und mir war klar, es gibt kein Zurück!

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